Wellendichtringe sind in diversen Varianten erhältlich und werden zum Abdichten in Maschinengehäusen genutzt. Es werden Radial-Wellendichtringe von Axialwellendichtringen unterschieden. Letztere gehören zu den sogenannten Sekundärdichtung und kommen häufig zusammen mit Radial-Wellendichtringen in bestimmten Maschinen vor. Die Dichtringe werden genutzt, damit Medien nicht aus bestimmten Maschinenbereichen entweichen können oder die Maschinen gegen Staub und Spritzwasser geschützt sind. Dichtringe können vielfältige Funktionen haben. Eine Sache haben aber alle Dichtringe gemeinsam. Die Produkte müssen für den jeweiligen Einsatzort geeignet sein.

Was ist ein Radial Wellendichtring?

Ein Radial Wellendichtring wird auf einer sich drehenden Welle eingesetzt und soll die Oberfläche abdichten. Der Dichtring besitzt eine Dichtlippe, die in radialer Richtung angebracht ist. Die Dichtringe sind so konstruiert, dass die Dichtlippe auf die drehende Welle drückt und so für eine optimale Abdichtung sorgt. Der Radial Wellendichtring wird beispielsweise in Bereichen mit hohen Druckunterschieden genutzt.

Worauf sollte bei einem Radial Wellendichtring geachtet werden?

Ein Radial Wellendichtring sollte für den jeweiligen Einsatzbereich geeignet sein. Die Dichtringe müssen robust sein und dürfen nicht schnell verschleißen. Die Artikel werden auf rotierende Wellen gesetzt und sind enormen Belastungen ausgesetzt. Diesen Belastungen müssen die Dichtringe standhalten. Im Fachhandel sind verschiedene Wellendichtringe erhältlich. Moderne Radial Wellendichtringe sind ohne Wurmfeder erhältlich oder besitzen eine PTFE-Dichtlippe. Interessierte Käufer finden Dichtringe ohne Wurmfeder in Form von Membranwellendichtringen im Fachhandel. Neben Robustheit und Hochwertigkeit sollte auch auf die benötigte Bauform geachtet werden. Es sind beispielsweise gummierte Radial Wellendichtringe erhältlich (A). Des Weiteren erhält der interessierte Käufer auch Dichtringe mit offenem Metallgehäuse (B) und mit geschlossenem Metallgehäuse (C).

Welcher Radial Wellendichtring kommt häufig zum Einsatz?

Die Wellendichtringe der DIN-Norm 3760 werden häufig genutzt. Die Dichtringe werden in der Bauart AS verkauft und sind aus NBR (Nitrilkautschuk) gefertigt. Die Radial Wellendichtringe werden an rotierenden Wellen eingesetzt und können bei dünnflüssigen Medien genutzt werden. Die Dichtringe sind mit einer zusätzlichen Dichtlippe ausgestattet, die auch als Staubdichtlippe bezeichnet wird. Durch die zusätzliche Dichtlippe werden das Eindringen von Staub und die Korrosionsgefahr reduziert.

Worauf sollte beim Einsatz eines Radial Wellendichtrings geachtet werden?

Der Wellendichtring wird so eingesetzt, dass die Dichtlippe auf die Welle gedrückt wird, wenn der Dichtring in Bereichen mit Druckunterschied genutzt wird. Der Radial Wellendichtring hat eine offene Seite, die so angebracht werden sollte, dass sie dem höheren Druck zugewandt ist. Dadurch wird der Dichtring mit der Dichtlippe auf die Welle gedrückt und kann für eine optimale Abdichtung sorgen. Wird der Radial Wellendichtring falschherum angebracht, dann kann das dazu führen, dass der Ring von der Welle weggedrückt wird.

Was ist ein Simmerring?

Ein Simmerring ist der Produktname des eingetragenen Warenzeichens (Simmer-Ring) von Freudenberg Sealing Technologies. Der Dichtring wurde von Walther Simmer im Jahr 1929 entwickelt und der Begriff Simmerring ist heutzutage vielfach bekannt.

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